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Geschichten

Phantasiegeschichten unserer Reporter

 

Unsere Flinken Reporter haben eine Geschichte geschrieben, also jeder seine eigene. Der Anfang ist bei allen gleich. Was aber daraus wird, könnt ihr hier lesen:

Die Suche nach der Blume Oktinias
Einmal war ich bei meinem Onkel zu Besuch. Er hatte viele schöne Kinderbücher. Vor dem Einschlafen schaute ich mir noch ein Buch an. Plötzlich bewegte sich eine Figur aus dem Buch und sagte: „Ich bin ein kleiner Wichtel aus dem Zauberland. Manchmal belohnen wir Kinder, die es verdient haben. Heute bist du an der Reihe. Nimm diesen Ring! Immer, wenn du daran drehst, wird dir ein Wunsch erfüllt.“ „ Danke lieber Wichtel. Ich danke dir.“, sagte ich überglücklich. „Keine Ursache. Das ist schließlich mein Job.“, antwortete das kleine Fabelwesen. Ich wollte es sofort ausprobieren.Während ich an meinem Ring drehte, sprach ich die Worte: „Ich wünsche mir, dass ich in dem Buch bin, auf das ich zeige!“ Und ich zeigte auf das Buch, das aufgeschlagen auf dem Boden lag. Auf einmal kam ein kleiner grauer, gefährlicher Wirbelsturm auf mich zu. Er wurde von Sekunde zu Sekunde größer. Mir stockte der Atem, als ein riesiges Maul mit tödlich scharfen Zähnen aus dem Wirbelsturm kam. Es kam näher und näher und als es mich fast berührte, riss es sein Maul auf  und umschlang mich. Als ich wieder zu mir kam, lag ich an einem Baum gelehnt in einem Wald. Ich guckte in den Himmel und sah meine Zimmerdecke. Ich war wirklich in einem der Kinderbücher. Ich stand auf und guckte mich um. Dort hinten kam der kleine Wichtel angerannt. Er war nur noch wenige Meter von mir entfernt, als er rief: "Hey, du, du bist doch das Mädchen, dem ich den Ring gegeben hab?!“ „ Ja, ja, das bin ich.“, sagte ich. „Dass du dich hier rein zu mir und meinen Freunden gewünscht hast, war ein großer Fehler!“, sagte der Wichtel. Ich fragte: „Warum?" "Bevor die Sonne in meiner Welt aufgeht verschwinde ich von hier, mit Hilfe des Ringes.“ „Das ist es ja gerade. Ich habe vergessen dir zu sagen, dass wenn du dich jenseits deiner Welt wünschst, dann brauchst du die Blume namens Oktinias, die dich zurück in deine Welt bringt. Verstehst du? Der Ring kann dich nicht zurück nach Hause bringen, er hat nicht so viel Zauberkraft wie du brauchst, um in deine Heimat zu kommen.“ Ich verstand und fragte das Wesen: „Und wo finde ich diese Blume?“„Du musst durch die Drachenschlucht hinüber zum Schwefelsee. Wenn du angekommen bist, musst du nur die Wörter >öffne dich< sagen und eine Brücke wird sichtbar, die dich auf die andere Seite bringt. Dort siehst du die Blume dann schon. Aber pass auf, große Gefahren lauern auf dich. Wenn du auf dem Weg bist, bist du nirgends mehr sicher. Ich habe dich gewarnt.“, sagte er und verschwand. Ich machte mich auf den Weg. Unterwegs traf ich viele Fabelwesen. Große und kleine, dünne und dicke, schlaue und dumme. Ich gelangte in ein Tal mit einem kleinen Dorf. Es gab sogar kleine Modegeschäfte und Sportplätze. Ich sah einen Bolzplatz, ein Kino und Massagestudios. „Hallo, schönen Tag noch.“, sagte eine Elfe zu mir. Bald lag das Tal weit hinter mir. Ich marschierte und lief so schnell ich konnte. Schließlich lag eine breite, sehr breite Schlucht vor mir. Aus dieser Schlucht kamen Blitze und Feuerbälle geschossen. „Wie soll ich da nur hinüber kommen?“, fragte ich mich in Gedanken. „Der Ring!“, schrie ich überglücklich als ich fast die Hoffnung verloren hatte. Ich drehte ihn und sprach dabei: „Ich wünsche mir, dass eine unzerstörbare Brücke über der Schlucht steht!“ Steine wirbelten in der Luft und bauten sich zu einer unverwundbaren Brücke. Ich lief vorsichtig los. Als ich in der Mitte der Brücke angelangt war,  schien die Brücke hinter mir einzustürzen. Ich rannte sofort los. Als ich an der anderen Seite der Schlucht angelangt war, stürzte die Brücke in die Tiefe. „Was war das denn? Der Ring hat hier anscheinend nicht so viel Energie.“, stellte ich fest. Eine Stunde später gelangte ich an einen See. Dort stand ein Schild, wo drauf stand: Schwefelsee. Und ein Totenkopf war gemalt. Ich guckte geradeaus und erblickte den Schwefelsee. Ich brüllte so laut ich konnte: „HURRA, ich habe es geschafft, ich bin am Schwefelsee! Ach, was sollte ich noch einmal sagen? Ach so, stimmt ja, >öffne dich< war es ja.“ Auf einmal erhoben sich riesige aber auch gigantische Diamanten aus dem Wasser. Rauch kam auf. Nein, Schwefel, es war Schwefel. Ich erschrak sehr und machte die Augen zu. Als ich die Augen wieder auf machte, sah ich viele Diamanten, die hintereinander über dem Gewässer schwebten. Ich sprang auf den ersten Diamanten und hopste gleich auf den nächsten. Es hatte riesigen Spaß gemacht. Als ich nach ein paar Sprüngen und Hopsern es geschafft hatte, sah ich sie, die Blume in ihrer Pracht. „Oktinias!“, rief ich. Ich lief zu ihr hin. Als ich sie fast erreicht hatte, stellte sich ein Drache in den Weg. Wäre auch zu schön gewesen, wenn alles glatt gelaufen wären. Ich drehte den Ring und sprach: „Ich wünsche mir, dass ich eine Rüstung und ein sehr mächtiges Schwert an habe!“ Zwei Sekunden später stand ich da, in einer Frauenrüstung und dem besten Schwert. Das war ganz schön knapp. Gerade als der Drachen angreifen wollte, zog ich mein Schwert und verteidigte mich so gut ich konnte. Auf einmal war alles um mich rum schwarz und es fühlte sich an, als nähme mir jemand etwas aus der Hand. Ich guckte auf meine Hand, aber da war niemand. Ich schreckte hoch. „ H? Was ist los? Wo bin ich? Wo ist der Drache? Wo ist die Blume Oktinias?“, fragte ich wild und verwirrt. „Alles ist gut! Du bist zu Hause.“, sagte mein Onkel. Ich blickte ihm ins Gesicht und plumpste zurück in mein Kopfkissen. „Ich wollte noch bevor ich ins Bett gehe nach dir schauen. Und da lagst du in deinem Bett mit meinem Lieblingsbuch in der Hand.“, erklärte er mir. „ Was hast du denn geträumt?“, fragte er mich. Ich erzählte im was ich geträumt habe. „ Ich glaube du hast das geträumt, weil es in diesem Buch um einen Jungen geht, der genau das gleiche wie du erlebt hast. Na dann schlafe mal wieder ein. Ich habe morgen viel mit dir vor.“, sagte er bevor aus dem Zimmer ging. Ich drehte mich zur Wand und schlief bald wieder ein.
Emelie Jung (27.01.2011)

Die 3 Zauberwelten
Einmal war ich bei meinem Onkel zu Besuch.
Er hatte viele schöne Kinderbücher.Vor dem Einschlafen schaute ich mir noch ein Buch an.
Plötzlich bewegte sich einer der Figuren aus dem Buch und sagte:,,Ich bin ein kleiner Wichtel aus dem Zauberland. Manchmal belohnen wir Kinder, die es verdient haben. Heute bist du an der Reihe. Nimm diesen Ring! Immer, wenn du daran drehst kannst du dir etwas wünschen." Das tat ich auch. Ich drehte an dem Ring und sagte: "Ich wünsche mir, dass ich im Mittelalter bin und dass ich mit einem großen und gefährlichen Drachen kämpfe. Aber ich will noch ein Beil und eine Ritterrüstung!" Auf einmal gab es einen Knall und ich stand vor einer Höhle. Ich fragte mich: "Und wo ist hier bitteschön ein Dra...?" Ich konnte den Satz nicht mal zu Ende denken!
Da kam ein riesengroßer Drache aus der Höhle und sagte: "He, Kleiner, verzieh dich aus meinem Revier oder es knallt!" "Verzieh dich, du kleiner Hosenscheißer!", rief ich zurück.
Jetzt wurde der Drache wütend und spie Feuer direkt auf mich. Aber ich konnte mich noch in letzter Sekunde mit meinem Beil abrollen. "Du willst einen Kampf? Dann sollst du ihn haben!", schrie ich. Ich nahm das Beil und schlug es auf ihn, aber der Feuerspeier hüpfte in die Luft und die scharfe Klinge traf ihn nicht, sondern blieb im Boden stecken.
Fortsetzung folgt!!!
Maribel Siebold (27.01.2011)

Die hilfreiche Blüte
Einmal war ich bei meinem Onkel zu Besuch. Er hatte viele schöne Kinderbücher. Vor dem Einschlafen schaute ich mir noch ein Buch an. Plötzlich bewegte sich eine der Figuren aus dem Buch und sagte: "Ich bin ein Wichtel aus dem Zauberland. Manchmal belohnen wir Kinder, die es verdient haben. Heute bist du an der Reihe. Nimm diesen Ring! Immer wenn du daran drehst, gelangst du in dieses Märchenbuch. Aber Vorsicht! Durch diesen Ring gelangst du nicht ins Zauberland." Dann verabschiedete er sich mit einem Gruß und verschwand von der Bildfläche. Danach wartete ich, bis mein Onkel eingeschlafen war. Sodann drehte ich am Ring und wünschte mich ins Märchenbuch. Dort traf ich den Wichtel, und er fragte: "Willst du mit ins Zauberland?" "Natürlich, ja, super", schrie ich, und der kleine Mann nahm mich an derHand und führte mich durch eine Tür. Als ich im Zauberland war, dachte ich, es wäre so wie immer, nur dass eben der Wichtel neben mir stand.

Fortsetzung folgt?

Simone Fuhrmann
Simone Fuhrmann (17.02.2011)




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